Erfolgreiche Geschäftsideen ohne Eigenkapital

Geschäftsideen ohne Eigenkapital verwirklichen: Fördermittel- und Zuschussprogramme

Der deutsche Staat bietet über 2.000 Fördermittel- bzw. Zuschuss-Programme, um Unternehmen in ihren einzelnen Entwicklungsphasen zu unterstützen. Gerade wenn Sie als Selbstständiger über kein Eigenkapital verfügen, erhalten Sie durch diese Programme die Möglichkeit, sich eine dauerhafte Existenz aufzubauen. Sei es durch eine der erfolgreichsten Geschäftsideen im Internet wie beispielsweise ebay, ein Franchisesystem bzw. eine gute Idee im Bereich der Gastronomie oder durch eine Dienstleistung, die es Ihnen erlaubt, von zuhause zu arbeiten.

Aufgrund der Vielfalt und Komplexität des Themas sollte unbedingt auf einen professionellen Unternehmensberater zurückgegriffen werden, der sich auf die Recherche von Förder- und Zuschussprogrammen spezialisiert hat. Viele Existenzgründer wissen zwar, womit sie sich selbstständig machen möchten, aber noch nicht wie! Um eine Geschäftsideen ohne Eigenkapital erfolgreich umzusetzen, brauchen Sie professionelle Unterstützung. Die Berater vom Zentrum für Mittelstandsberatung stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Der Weg in die Selbständigkeit – Geschäftsideen ohne Eigenkapital

In einigen Fällen kann es aufgrund von fehlendem Eigenkapital sinnvoll sein, sich zuerst nebenberuflich selbstständig zu machen, damit die Lebenshaltungskosten durch eine weiterhin bestehende Festanstellung abgedeckt sind. Innerhalb von zwei Jahren sollte die Selbstständigkeit dann hauptberuflich ausgeübt werden, damit laut der Antragsvoraussetzungen ein Zugriff auf alle Förderprogramme möglich ist.

Im Fall von Arbeitslosigkeit sollte die Beratung durch die Bundesagentur für Arbeit bzw. den Jobcenter in eine Beratung durch Ihren spezialisierten Unternehmensberater eingebettet sein, damit er Sie beraten kann, wie Sie das Angebot dieser staatlichen Institutionen am erfolgreichsten für sich nutzen können.

Fördermittel für Existenzgründer: KfW Gründercoaching

Um eine Geschäftsidee ohne Eigenkapital zu verwirklichen spielt das Gründercoaching eine besondere Rolle. Das Gründercoaching Deutschland wurde vom Staat als eines von zahlreichen Förderprogrammen zur Unterstützung von Existenzgründern aufgelegt. Dabei versteht man unter Förderprogrammen Anreize wie Zuschüsse, um den Lebensunterhalt in der Gründungsphase zu sichern, KfW-Kredite, Darlehen, Sonderprogramme, Starthilfefonds und weitere Bezuschussungen, die Unternehmen im Vorlauf der Gründung, aber auch während der ersten Jahre der Betriebstätigkeit begleiten.

Folgende wichtige Fragen sollten Sie sich und ihrem Berater beantworten, um eine Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen:

(kein Anspruch auf Vollständigkeit!)

Was ist meine Geschäftsidee?

  • Was genau ist meine Geschäftsidee?
  • Ist meine Idee technisch und logistisch umsetzbar?

Was ist das Alleinstellungsmerkmal meines Unternehmens, wer sind meine Kunden?

  • Was ist das Alleinstellungsmerkmal des geplanten Unternehmens und meiner Produkte?
  • Wer sind die Kunden meines zukünftigen Unternehmens?
  • Können potentielle Kunden mein Produkt bezahlen?
  • Brauchen potentielle Kunden mein Produkt?
  • Warum ist mein Produkt besser als Konkurrenzprodukte?
  • Wie spreche ich meine Zielgruppe am Besten an?
  • Wer genau sind meine Kunden, wie und wo erreiche sie? Handelt es sich um Privatkunden oder Businesskunden?
  • Mit welchem Medien spreche ich meine Kunden an? Was gefällt meinen Kunden? Habe ich ein entsprechendes Netzwerk?

Sind Sie ein Unternehmer-Typ?

  • Sind Sie körperlich und seelisch belastbar?
  • Haben Sie das nötige Durchhaltevermögen, um ein Unternehmen aufzubauen, Mitarbeiter zu aquirieren und diese zu motivieren?
  • Möchten und können Sie sich mit den Themen Rentabilitätsrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung oder Rechnungsstellung auseinandersetzen?
  • Was sind persönliche Stärken und Schwächen? Was sind persönliche Stärken und Schwächen meines Geschäftspartners? Können sie gut und langfristig als Team agieren?

–> Test vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Sind Sie ein Unternehmer-Typ?

Wie ist die Strategie des Unternehmes?

  • Wie ist ihre Strategie, ihre Marke bzw. ihr Produkt auf dem Markt einzuführen?
  • Habe ich die Rechte für meine Produkte und meine Firma gesichert?
  • Habe ich die meinem Firmen- bzw. Produktnamen entsprechende Internetdomain reserviert?
  • Was sind mögliche Stärken und Schwächen des geplanten Unternehmens?
  • Wie Verhält sich die Konkurrenz in dem von mir angestrebten Markt?
  • Wie ist meine Preispoltik? Wie ist die Preispolitik meiner Konkurrenten?

Wie finanziert sich das Unternehmen?

  • Ist ihr Businessplan tatsächlich realistisch:
    + Haben Sie die Kosten inklusive Risikopuffer kalkuliert. + Sind die kalkulierten Umsätze realistisch oder optimistisch?
  • Ist die Finanzierung ihres Unternehmens für die nächsten Jahre gesichert?
  • Habe Sie die Kosten (auch laufende Kosten) für eine Internetseite einkalkuliert?

Was könnte in Zukunft passieren?

  • Wie könnte sich der für das Produkt relevante Markt in Zukunft verändern?
  • Wie könnten sich Angebot und Nachfrage entwickeln?
  • Kann das Produkt „aus der Mode“ kommen?

 

Stand: September 2019

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Dieser Artikel erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Er enthält keine steuerlichen oder rechtlichen Beratungen, die wir weder anbieten noch durchführen.