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Gründungszuschuss

Eine staatliche Förderung beim Sprung in die Selbstständigkeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BfA) zahlt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die bislang Arbeitslosengeld erhalten haben und sich selbstständig machen, über maximal 15 Monate hinweg einen Gründungszuschuss. Diese seit 2006 mögliche Subvention durch den Staat ersetzt das bis dahin mögliche Überbrückungsgeld und den Existenzgründerzuschuss. 2010 erhielten über 143.000 Gründer diese Art der Förderung (Q: Analyse-Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitreihen-2010.pdf bei BfA).

(Q: Analyse-Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitreihen-2010.pdf mit Link).

 

Welche Personen werden mit dem Gründungszuschuss gefördert?

Mit dem Gründungszuschuss werden Personen gefördert, die zum Zeitpunkt der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit arbeitslos waren und mit diesem Schritt die Arbeitslosigkeit beenden. Wer sich aus einem bestehenden Arbeitnehmerverhältnis heraus selbstständig macht, bekommt den Zuschuss damit nicht. Auch bei bisherigen Nebentätigkeiten gibt es Vorbehalte. Bei eigener Kündigung ohne wichtigen Grund kann der Antrag auf einen Gründungszuschuss frühestens nach drei Monaten gestellt werden.

Zweitens muss ein Anspruch auf Entgeltersatzleistungen nach SGB III bestehen, der noch mindestens 90 Tage währt.

Drittens werden sowohl persönliche und fachliche Eignung sowie ein tragfähiges Geschäftsmodell verlangt. Hierzu muss ein Businessplan erstellt und von einer fachkundigen Stelle positiv beurteilt werden. Beispiele hierfür sind Steuer- und Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Kammern, oder etwa die Hausbank. Die Beurteilung des Modells und Formulierung eines Businessplans kann auch durch das Zentrum für Mittelstandsberatung erfolgen. Genaue Auskunft, wer als fachkundige Stelle in Frage kommt, erteilt die Arbeitsagentur.

In Bezug auf die Eignung kann die Arbeitsagentur verlangen, einen Existenzgründerkurs zu absolvieren. Dieser soll das notwendige Handwerkszeug für eine erfolgreiche Selbstständigkeit vermitteln.

 

Höhe und Dauer der Förderung

Ausschlaggebend für die Höhe des Gründungszuschusses ist die Höhe des Arbeitslosengeldes. Für die Dauer von 9 Monaten wird dieser Betrag als Zuschuss ausbezahlt, daneben besteht eine Pauschale i.H.v. 300 Euro zur sozialen Absicherung, um die man sich selbst kümmern muss. Der Gründungszuschuss ist steuerfrei.

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Weiterführende Links

Stand: 07/2011

 

 

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